Lampenlebensdauer

Durch eine lange Lebensdauer von Lampen können Investitions- und Wartungskosten gespart werden. Für die im Allgemeinen bezeichnete „Lebensdauer“ gibt es unterschiedliche Definitionen: bei Temperaturstrahlern (z.B. Glühlampen und Halogenlampen) gilt die „mittlere Lebensdauer“, für Entladungslampen (z.B. Leuchtstofflampen, Halogenmetalldampflampen) wird die „Nutzlebensdauer“ angegeben.

Mittlere Lebensdauer

Die mittlere Lebensdauer von Lampen kennzeichnet die Zeit bis zum Ausfall von 50 Prozent des jeweiligen Lampentyps einer Beleuchtungsanlage. Sie gilt außer für Glühlampen (ca. 1.000 Betriebsstunden), Halogenlampen (ca. 4.000 Betriebsstunden), Niedervolt-Halogenlampen (ca. 5.000 Betriebsstunden) auch für Energiesparlampen (mit integriertem EVG ca. 20.000 Betriebsstunden).

Nutzlebensdauer

Die Nutzlebensdauer ist für Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel, Induktionslampen sowie Hochdruck-Entladungslampen (Halogen-Metalldampflampen, Natriumdampf-Hochdrucklampen) definiert. Leuchtstofflampen T5 Ø16 mm in Kombination mit einem EVG leisten zum Beispiel ca. 20.000 Betriebsstunden. Die Nutzlebensdauer berücksichtigt außer den funktionsunfähigen Lampen auch den Rückgang des Lichtstroms in einer Beleuchtungsanlage nach einer bestimmten Betriebsdauer. Dieser darf Mindestwerte nicht unterschreiten.